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Architectural services for buildings

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Fischer Summerer Architekten

Description

SGB-314849 Architektenleistungen – Objektplanung, Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. §34 HOAI, Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung). Planung einer Sanierung einer denkmalgeschützen Volkshochschule und Umbau zum Kindergarten und Kursräumen. Zunächst wird die Grundlagenermittlung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten. a) Raumplanung Das Gebäude wurde im Jahr 1831 erbaut u. 1890 erweitert. 1951 erfolgten Instandsetzungen kriegsbedingt. Zerstörungen. Bis heute wurde das Gebäude in unterschiedlicher Weise genutzt, letztmalig als Volkshochschule (VHS). Nach einem längerem Leerstand wird das Gebäude derzeit von einem ehrenamtl. Verein angemietet. Der Kindergarten soll nach einem sog. Drei-Raum-Programm geplant werden. Hierbei stehen jeder Gruppe 1 Hauptgruppenraum, 1 Nebenraum u. 1 Differenzierungsraum zur Verfügung. 1 Sanitärbereich für 2 Gruppen, ist unter Berücksichtigung der erforderlichen Sanitärobjekte, ausreichend. Neben einem Mehrzweckraum sind die für einen Kindergarten üblichen Nebenräume (Küche, Personalraum, Büro, etc.) zu planen und zu berücksichtigen. Die Gruppen sollen für eine Nutzung für Kinder unter u. über 3 Jahren ausgelegt werden, eine strikte Trennung bei der Nutzungsmöglichkeit der Gruppenräume nach U- und Ü3 ist nicht vorgesehen. Bei einer max. Belegung der Gruppen, ist von ca. 70 Kindern und ca. 12 Mitarbeitern auszugehen. Das 2. OG soll durch die Internationale Begegnungsstätte der Stadt Bonn genutzt werden. Neben 5 Kursräumen, ist 1 Leseraum, 1 Werkraum, 2 Doppelbüros und 1 Einzelbüro, sowie 1 Küche und Sanitäranlagen nach den Arbeitsstättenrichtlinien zu planen. Das gesamte Gebäude ist unterkellert. Ein Ausbau d. Kellerräume ist nicht vorgesehen. In den Kellerräumen soll die gesamte Haustechnik untergebracht werden, sowie vereinzelt Lagerräume. Im Zusammenhang mit der Sanierung ist die Bausubstanz im Keller zu ertüchtigen und zur Aufnahme der Haustechnik und späteren Wartung herzurichten. Ein Umbau d. Dachgeschosses ist nicht vorgesehen. Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sind barrierefrei nach DIN 18040-1 zu planen. Hierfür ist der Einsatz eines Aufzugs vorzusehen. b) Energetischer Standard u. Haustechnik Im Zuge der Planung ist auch eine energetische Sanierung – sofern aus Sicht des Denkmals möglich – zu berücksichtigen. Die gesamte Haustechnik entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und muss im Rahmen d. Umbau- u. Sanierungsmaßnahme vollständig erneuert werden. Für den Kindergarten ist zusätzlich der Einsatz einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung angedacht. c) Städtebau Das Gebäude befindet sich in der dicht bebauten Innenstadt von Bonn. Die Umgebungsbebauung ist gezeichnet durch eine Mischung aus denkmalgeschützten Fassaden (Beispielsweise das Landgericht Bonn) und modernen Gebäuden. Entlang d. Wilhelmstraße verläuft eine Straßenbahnlinie. Bei d. Planung der Umbau- und Sanierungsarbeiten ist ein bes. Augenmerk auf d. Baustellenlogistik zu richten. Die grundsätzliche Umsetzbarkeit der zuvor aufgeführten Anforderungen an d. Planung, wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie nachgewiesen. Die künftigen Nutzer stimmen der Raumaufteilung in der Machbarkeitsstudie zu, eine vom Grund auf erneute Abstimmung mit den Nutzern ist nicht erforderlich. Die Raumaufteilung in der Machbarkeitsstudie (ist in der Anlage enthalten) ist zu übernehmen und auszubauen. Im Zuge d. fortschreitenden Planung werden von dem beauftragt. Planungsbüro Verbesserungsvorschläge, Vorschläge zur Kostenreduktion u. Alternativen zur Ausführungen erwartet. Anbauten sind nicht vorgesehen, Änderungen an der Fassade jeglicher Art sind auf das absolute Minimum zu beschränken. Die Belange der Denkmalbehörde sind bei der Planung zu berücksichtigen. Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie ü. ausreichende Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit verfügen, um d. anstehende Planungsaufgabe in hoher gestalterisch-funktionaler Qualität im vorgegebenen Zeitrahmen bearbeiten zu können. Ständige Erreichbarkeit und regelmäßige – auch kurzfristige – Präsenz an der Baustelle wird spätestens ab LPH 8 vorausgesetzt. Erwartet wird, dass d. Bewerber vergleichbare Projekte realisiert haben. Erwartet wird darüber hinaus die Erfahrung in der Abwicklung öffentl. Bauvorhaben sowie Erfahrung bei d. Planung v. denkmalgeschützten Gebäuden.

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