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Architectural services for outdoor areas

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460,742 EUR

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bauchplan ).(

Description

Ing. Leistungen Freianlagen und Verkehrsanlagen. Die Rhein-Neckar-Verkehrs-Gesellschaft (RNV) plant derzeit im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens eine Neuordnung und Kapazitätserweiterung der Haltestellen und Gleistrassen am Hauptbahnhof Mannheim (MA). Diese RNV-Stadtbahnmaßnahme bedingt neben einer Verlagerung der Einstiegsstellen und Gleise auch eine Verlagerung der vorhandenen Tiefgaragenausfahrt aus der HBF-Tiefgarage. Daraus resultieren veränderte räumliche und funktionale Anforderungen für ca. 11 000 m2 der öff. Flächen des Willy-Brandt-Platzes, welche im Rahmen der hier auszuschreibenden Leistung berücksichtigt werden sollen. Gleichzeitig besteht die Anforderung für die Stadt MA, eine Erneuerung des in die Jahre gekommenen Willy-Brandt-Platzes durchzuführen. Unter den genannten Voraussetzungen plant die Stadt MA, vertreten durch den FB 68 Tiefbau und den FB 61 Stadtplanung, eine Neustrukturierung und Sanierung des Bahnhofsplatzes. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist es, ein geeignetes Planerteam für die geplante Platzerneuerung zu finden, um die Umsetzung der städtischen Flächen des Bahnhofvorplatzes im gleichen Zeitraum mit der Stadtbahnmaßnahme des Haltestellenumbaus am HBF MA zu bewerkstelligen. Die Planungsleistungen sind in Abstimmung mit der RNV/MV Stadtbahnmaßnahme am Bahnhofsvorplatz auszuführen. Im Jahr 2023 werden keine Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz/Willy-Brandt-Platz erfolgen. Nach aktuellen Annahmen sollen voraussichtlich 6 000 m2 der öffentlichen Platzfläche vor und 5 000 m2 nach dem Jahr 2023 zur Ausführung kommen. Um der Bedeutung und Einbindung des Willy-Brandt-Platzes vor dem HBF in MA auch gestalterisch gerecht zu werden, sind neben den technischen Anforderungen der Verkehrsanlagen insbesondere Belange des Städtebaus, der Architektur und der Freiraumplanung zu berücksichtigen. Aufgabe der Planung ist es, den Bahnhofsvorplatz als angemessenes und attraktives Entrée in die Stadt zu präsentieren, in dem die zahlreichen zwingenden Funktionen unter Berücksichtigung der hohen Ansprüche auf beengtem Raum sichergestellt und sinnvoll in ein Gesamtkonzept integriert sind. Dabei sind u. a. folgende Themen zu bearbeiten: — Integration der Verkehrsfunktionen, wie: Fußgängerbeziehungen, Fahrradverkehr und -abstellanlagen, Straßenbahn, Regionalbusse, Taxistellplatz, Lieferverkehr, Feuerwehr unter beengten Platzverhältnissen und hoher Nutzungsdichte, — angemessene Gestaltung unter Integration der Ausstattungselemente (u. a. Oberflächenbeläge, Beleuchtung, Oberleitungsmasten, Sitzmöglichkeiten, Fahrradabstellanlagen, Haltestellen, Informations- und Werbeanlagen) und Schaffung von Aufenthaltsqualität. Das Vergabeverfahren soll daher für ein interdisziplinäres Planerteam aus den Fachrichtungsgruppen Tiefbau und Freianlagenplanung ausgelobt werden. Die Fachrichtung Architektur ist in Bewerbungsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten und Tiefbauern zugelassen. In den Vergabeunterlagen werden die Rahmenbedingungen und Planungsthemen ausführlich erläutert. Der Auftrag umfasst die Ingenieurleistungen der Leistungsbilder „Verkehrsanlagen“ (Lph 1-3, Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung, Lph 5-9 Ausführungsplanung bis Objektbetreuung) und Freianlagen (Lph 1-3, Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung, Lph 5-9 Ausführungsplanung bis Objektbetreuung) gem. § 39 Abs. 4 i.V. mit Anlage 11 HOAI §47 Abs. 2 i.V. mit Anlage 13 HOAI. Es ist eine stufenweise Beauftragung in 3 Stufen (Bearbeitungsstufe I Lph. 1-3 HOAI, Bearbeitungsstufe II Lph. 5-7 HOAI, Bearbeitungsstufe III Lph. 8-9 HOAI) vorgesehen. Die Gesamtkosten der Maßnahme wurden auf 4,5 Mio. EUR (brutto) geschätzt. Die geschätzten anrechenbaren Baukosten für die Herstellung des Willy-Brandt-Platzes betragen 2,85 Mio. EUR (netto), einschl. Beleuchtung. Die anrechenbaren Kosten werden zunächst zu 1/3 den Verkehrsanlagen, zu 2/3 den Freianlagen zugeordnet: Anrechenbare Kosten Freianlage einschl. Beleuchtung: 1,9 Mio. EUR netto; anrechenbare Kosten Verkehrsanlagen 950 000 EUR netto.

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