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AS+P Albert Speer + Partner GmbH

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Gegenstand des Verfahrens ist die Entwicklung eines Leitbildes für eine mögliche künftige Hochhausentwicklung in den Untersuchungsbereichen „zentraler Hochhausbereich/ Bankenviertel“ und „Ostend“. Das Leitbild wird der Nukleus des künftigen Hochhausentwicklungsplans sein. Ziel dieser Bearbeitungsphase ist, dem Auftraggeber Vorschläge an die Hand zu geben, die es ihm ermöglichen, eine Entscheidung über die optimale Lösung der Aufgabe zu treffen. Diese Entscheidung kann sowohl zugunsten eines einzigen Gesamtkonzeptes als auch zweier Teilkonzepte, deren Stärken in Lösungen für jeweils eines der beiden Untersuchungsgebiete liegen, fallen. Die hier ausgeschriebenen Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden, die im Rahmen eines kooperativen Prozesses, im Austausch mit der Fachverwaltung, unterschiedliche Lösungsansätze entwickeln sollen. Hierbei handelt es sich um gleichwertige Aufträge. Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021. Projektbeschreibung: Anlass des Projektes ist die Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans (HEP) 2008. Der Auftrag hierzu ergibt sich aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU+SPD+DIE GRÜNEN für die Legislaturperiode 2016-2021. Die Hochhausplanung in Frankfurt erfolgte innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne, die im Wesentlichen erst nach dem 2. Weltkrieg begann. Die Integration von Hochpunkten wurde städtebaulich und planungspolitisch bewusst gestaltet. Die wachsende Zahl der Hochhäuser wurde schnell zu einem authentischen Teil des Stadtbildes, wobei die stb. Leitbilder, die die einzelnen Etappen markieren, noch heute ablesbar sind. Dem anfänglichen Ansatz, Hochhäuser wie Stadttore auf dem historischen Stadtgrundriss anzuordnen, folgten verschiedene lineare Achsenkonzepte von Albert Speer. Mit der Studie zum HEP des Büros Jourdan & Müller aus dem Jahr 1998, die im Jahr 2000 als HEP beschlossen wurde, konnten die bisherigen Erfahrungen und künftigen Planungsperspektiven zusammenführt werden. Der HEP 2008 (Büro Jourdan & Müller) schreibt das räumliche Konzept des Rahmenplans von 2000 erstmals bewusst fort. Zentraler Verdichtungsraum und damit entscheidender Hochhausstandort in Frankfurt ist das Bankenviertel mit seinen umgebenden Hauptverkehrsadern. Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama, in klarer Unterscheidung zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu prüfen, um damit die städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich weiterzuentwickeln. Zudem soll im Untersuchungsgebiet Ostend (Danziger Platz mit EZB und Osthafen Entrée) die visuelle Verträglichkeit von bereits geplanten Hochhausprojekten und möglichen zukünftigen Höhenentwicklungen in Bezug auf den Stadtteil und das Erscheinungsbild der Gesamtstadt untersucht werden. Aufgabe der Planung ist es, die Prüfung stadtbildrelevanter Auswirkungen von Hochhausprojekten zu fokussieren und ggf. neue Hochhausstandorte zu definieren, um damit eine konzeptionell begründete stadtplanerische Entwicklung zu gewährleisten. Die Höhenentwicklung soll dabei, abgesehen von der Europäischen Zentralbank, deutlich unter der des Bankenviertels bleiben. Leistungsumfang: (vgl. Anlage „Leistungsbild“) Die Bearbeitung umfasst eine städtebauliche Analyse der aktuellen Situation und der Entwicklung des Hochhausbaus in Frankfurt, die Überprüfung und Konzeption potentieller Hochhausstandorte in 2 Teilbereichen (ca. 84 ha) sowie die Zusammenführung der Ergebnisse in einem Masterplan. Bisherige Leitlinienpläne sollen kritisch betrachtet werden. Bereits definierte Standortannahmen für neue Hochhäuser sollen überprüft und weiterentwickelt werden. Die Bearbeitung umfasst ein Kolloquium mit Ortsbegehung, bis zu 2 Zwischenpräsentationen und eine Abschlusspräsentation. Die ausgeschriebenen Leistungen sollen von 2 Auftragnehmern parallel bearbeitet werden. Die Bearbeitung erfolgt im Dialog und ist nicht anonym. Die Stadt Frankfurt möchte im Rahmen der geplanten Zwischenpräsentationen die Arbeitsschritte besprechen und mit den Auftragnehmern gemeinsam weiterentwickeln. Nach Abschluss der Bearbeitung ist vorgesehen, den HEP als Gesamtwerk zu erstellen, das über das stb. Leitbild hinaus auch die Betrachtung komplementärer Aspekte wie z. B. Belange der Umwelt oder des Verkehrs umfasst. Die Stadt FFM behält sich vor, die finale Bearbeitung des HEP in eigener Zuständigkeit oder alternativ in Kooperation mit einem oder beiden Bearbeiter(n) des Prozesses vorzunehmen. Geschätzter Auftragswert Los 1 und 2: jeweils 200 000 EUR zzgl. Mwst. Vorgesehene Termine (vorbehalt. der Entwicklungen durch COVID- 19): Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021. Projektbeschreibung: Anlass des Projektes ist die Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans (HEP) 2008. Der Auftrag hierzu ergibt sich aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU+SPD+DIE GRÜNEN für die Legislaturperiode 2016-2021. Die Hochhausplanung in Frankfurt erfolgte innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne, die im Wesentlichen erst nach dem 2. Weltkrieg begann. Die Integration von Hochpunkten wurde städtebaulich und planungspolitisch bewusst gestaltet. Die wachsende Zahl der Hochhäuser wurde schnell zu einem authentischen Teil des Stadtbildes, wobei die stb. Leitbilder, die die einzelnen Etappen markieren, noch heute ablesbar sind. Dem anfänglichen Ansatz, Hochhäuser wie Stadttore auf dem historischen Stadtgrundriss anzuordnen, folgten verschiedene lineare Achsenkonzepte von Albert Speer. Mit der Studie zum HEP des Büros Jourdan & Müller aus dem Jahr 1998, die im Jahr 2000 als HEP beschlossen wurde, konnten die bisherigen Erfahrungen und künftigen Planungsperspektiven zusammenführt werden. Der HEP 2008 (Büro Jourdan & Müller) schreibt das räumliche Konzept des Rahmenplans von 2000 erstmals bewusst fort. Zentraler Verdichtungsraum und damit entscheidender Hochhausstandort in Frankfurt ist das Bankenviertel mit seinen umgebenden Hauptverkehrsadern. Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama, in klarer Unterscheidung zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu prüfen, um damit die städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich weiterzuentwickeln. Zudem soll im Untersuchungsgebiet Ostend (Danziger Platz mit EZB und Osthafen Entrée) die visuelle Verträglichkeit von bereits geplanten Hochhausprojekten und möglichen zukünftigen Höhenentwicklungen in Bezug auf den Stadtteil und das Erscheinungsbild der Gesamtstadt untersucht werden. Aufgabe der Planung ist es, die Prüfung stadtbildrelevanter Auswirkungen von Hochhausprojekten zu fokussieren und ggf. neue Hochhausstandorte zu definieren, um damit eine konzeptionell begründete stadtplanerische Entwicklung zu gewährleisten. Die Höhenentwicklung soll dabei, abgesehen von der Europäischen Zentralbank, deutlich unter der des Bankenviertels bleiben. Leistungsumfang: (vgl. Anlage „Leistungsbild“) Die Bearbeitung umfasst eine städtebauliche Analyse der aktuellen Situation und der Entwicklung des Hochhausbaus in Frankfurt, die Überprüfung und Konzeption potentieller Hochhausstandorte in 2 Teilbereichen (ca. 84 ha) sowie die Zusammenführung der Ergebnisse in einem Masterplan. Bisherige Leitlinienpläne sollen kritisch betrachtet werden. Bereits definierte Standortannahmen für neue Hochhäuser sollen überprüft und weiterentwickelt werden. Die Bearbeitung umfasst ein Kolloquium mit Ortsbegehung, bis zu 2 Zwischenpräsentationen und eine Abschlusspräsentation. Die ausgeschriebenen Leistungen sollen von 2 Auftragnehmern parallel bearbeitet werden. Die Bearbeitung erfolgt im Dialog und ist nicht anonym. Die Stadt Frankfurt möchte im Rahmen der geplanten Zwischenpräsentationen die Arbeitsschritte besprechen und mit den Auftragnehmern gemeinsam weiterentwickeln. Nach Abschluss der Bearbeitung ist vorgesehen, den HEP als Gesamtwerk zu erstellen, das über das stb. Leitbild hinaus auch die Betrachtung komplementärer Aspekte wie z. B. Belange der Umwelt oder des Verkehrs umfasst. Die Stadt FFM behält sich vor, die finale Bearbeitung des HEP in eigener Zuständigkeit oder alternativ in Kooperation mit einem oder beiden Bearbeiter(n) des Prozesses vorzunehmen. Geschätzter Auftragswert Los 1 und 2: jeweils 200 000 EUR zzgl. Mwst. Vorgesehene Termine (vorbehalt. der Entwicklungen durch COVID- 19): Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021.

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